SphereRaum Talk
Alle 14 Tage versorgen wir Sie mit einer neuen Folge SphereRaum Talk, dem Podcast rund um Immobilien, Bauen und Architektur. Wir sprechen mit Vordenkern, Unternehmenslenkern und Andersmachern aus Immobilienwirtschaft und Architektur. Immer nah dran, immer direkt und immer mit echtem Mehrwert. SphereRaum Talk ist ein gemeinschaftlicher Podcast von Rotonda Business Club und JUNG.
Tipp: Wer keine Folge mehr verpassen möchte, der sollte Sphereraum Talk abonnieren – auf Spotify, Apple Podcast oder jeder anderen Podcast-Plattform.
Den Sphereraum Talk Podcast gibt es u.a. bei:
Dr. Andreas Iding
Gebäude werden in unserer Branche oft über Planung und Bau erzählt. Andreas Iding denkt konsequent vom Betrieb her – und macht deutlich, warum Services heute kein „nice to have“ sind, sondern ein strategischer Bestandteil der Wertschöpfungskette.
Im Gespräch wird klar: Gebäude müssen über Investition und Nutzungsphase hinweg gedacht werden. Erst im Betrieb zeigt sich, ob Architektur, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit tatsächlich zusammenfinden. Oder, wie Andreas Iding es zugespitzt formuliert: „Geld mit teuren Materialien oder Entwürfen auszugeben, die in der Nutzungsphase hohe Folgekosten erzeugen – das kann jeder.“
Nachhaltigkeit versteht er dabei nicht als Zusatz, sondern als Ergebnis von Effizienz. Materialeinsatz, serielles und systemisches Denken sowie ein reduzierter Planungsaufwand sind für ihn zentrale Hebel. Gute Architektur und wirtschaftlicher Betrieb stehen dabei nicht im Widerspruch – die eigentliche Herausforderung liegt darin, beides über den gesamten Lebenszyklus zusammenzubringen.
Auch der Blick auf die Zukunft des Gebäudebetriebs bleibt nüchtern. Er wird weniger heterogen, stärker standardisiert, automatisiert und digitalisiert sein müssen. Nicht aus technischer Begeisterung heraus, sondern aus Notwendigkeit – weil Produktivität und demografischer Wandel sonst eine reale Lücke reißen. Ein Gespräch mit viel Praxisnähe und einem klaren Blick auf das, was Gebäude im Betrieb wirklich leisten müssen.
Anke Parson
Anke Parson, Co-Founderin von Urban Beta ist eher zufällig in der Architektur gelandet. Eigentlich wollte sie Produktdesign studieren. Über Stationen in Stadtforschung, Strategie und Projektentwicklung hat sie ihren Blick dann sehr bewusst auf zirkuläres, systemisches Bauen geschärft.
Die ursprüngliche Idee war es, brachliegende Flächen schnell mit nachhaltigem Holzmodulbau zu aktivieren. Aus diesem Forschungsauftrag heraus entstand – Schritt für Schritt – ein System: das BetaPort-System.
Im Gespräch mit Natalie Bräuninger und Anna Otto-Sebeczek wurde deutlich: Innovation im Bau ist kein Masterplan, sondern ein Prozess aus Iteration, Lernen und Weiterentwickeln.
– BetaPort denkt Gebäude wie ein steckbares System: umbauen, erweitern, rückbauen und Bauteile wiederverwenden statt entsorgen.
– Kreislauf heißt auch: Wissen, wo Bauteile sind und wie es ihnen geht. Über Tracking, Datenbanken und digitale Produktionsketten.
– Besonders spannend: das Thema Finanzierung. Wenn Gebäude nicht bei „Restwert null“ enden, sondern als Assets weiterarbeiten, braucht es neue Denkweisen bei Banken, Investoren und Regulierung.
Was Anke potentiellen Bauherren mit auf den Weg geben möchte:
„Wir können Ihnen live zeigen, wie gut Ihr Kapital in einem Gebäude arbeitet.“
Und: „Zirkularität ist ab heute finanzierbar.“
Nicole Wallner
„Ich bin kein Konzernmensch. Ich bin nicht stromlinienförmig.“
Mit dieser Klarheit startet Nicole Wallner in die aktuelle Folge von SphereRaum Talk und setzt damit den Ton für ein Gespräch, das nicht um Trends kreist, sondern um Verantwortung. Nicole steht für einen Weg, der nicht glattgebügelt ist: Unternehmerhaushalt, Maschinenbau & Automotive, Konzernphase, Selbstständigkeit, Beratung – und dann der bewusste Schritt in die Umsetzung. Heute verantwortet sie als Director Sustainable Business Development die gruppenweite Entwicklung und Implementierung von ESG-Strategien und Nachhaltigkeitsstrukturen bei Ten Brinke. Im Kern bleibt eine Leitfrage: Wie können wir mit Verantwortung besser werden? Denn: Eigentlich wissen wir längst, wie es geht.
Natalie Bräuninger und Anna Otto-Sebeczek sprechen mit ihr über:
– Ten Brinke als „bauenden Entwickler“: Strategie trifft Umsetzbarkeit – mit Blick auf die gesamte Wertschöpfung.
– Zirkularität braucht Ehrlichkeit: Wo stehen wir wirklich – und was ist nur Etikett?
– Weg von der Holzdiskussion als Allheilmittel: Holz ist stark, aber nicht für jede Assetklasse die Antwort.
– Manchmal hilft nur „Stecker ziehen“: Überkomplexität, Routinen, Normenlogik – und neu priorisieren.
– Gebäude nicht als Thermoskannen planen, sondern mit Blick auf reale Standorte modellierte Zukunftsszenarien: Klimapfade, Kühl-/Heizbedarfe, Material- und Technikeinsatz.
Ihr Tipp für die junge Generation? Geht nicht den bequemen Weg – bleibt neugierig. Never give up.
Nikolas Jorzick
„Meine größte Stärke ist wahrscheinlich, dass ich kein Spezialist bin, sondern ein Generalist, der die verschiedenen Akteure versteht, der mit allen diskutieren kann – nicht bis ins letzte Detail, aber gut genug, um Menschen und Unternehmen zusammenzubringen. Und am Ende höre ich dann auf mein Bauchgefühl. Wenn sich etwas nicht gut anfühlt, mache ich es nicht.“
In der neuen Folge von SphereRaum Talk sprechen Natalie Bräuninger und Wiebke Becker mit dem geschäftsführenden Gesellschafter der HAMBURG TEAM Gruppe über seinen Weg in die zweite Generation, über Verantwortung, Mut und darüber, wie man Stadtentwicklung heute denken muss. Es geht zudem um:
– Gründen ohne Perfektionsanspruch: „Ich hatte keinen Businessplan – nichts von dem, was ich dachte, habe ich am Ende gemacht.“
– Führung heißt loslassen: Statt zwei „Chefs an der Spitze“ setzt Nikolas auf flachere Strukturen: „Die Superstars stehen heute neben mir – nicht unter mir.“
– Ruhig bleiben als Führungsskill: „Mit Panik kriegt man nichts gelöst. Ich schlafe gut – auch in der Krise.“
– Quartiere als Haltung, nicht als Buzzword: Mischnutzung, sozialer Mix, Energie, Mobilität. Quartiere sind für ihn die DNA zukunftsfähiger Städte.
– Geförderter Wohnungsbau als Chance: „Man kann etwas Gutes tun und trotzdem eine Rendite erzielen.“
Besonders inspirierend? Seine Verbindung aus analytischem Blick, Pragmatismus und einer sehr entspannten Art, mit Risiko umzugehen.
Erik Sassenscheidt
„Strukturwandel steckt in unserer DNA.“ Ein Satz, der sehr gut beschreibt, wie Erik Sassenscheidt über seine Arbeit und die Rolle von Projektentwicklern denkt. Im neuen SphereRaum Talk spricht er mit Natalie Bräuninger und Anna Otto-Sebeczek über Wandel: in der Branche, in Städten und in Familienunternehmen.
Erik führt die Sassenscheidt Gruppe in vierter Generation!
Aus einer Schmiede im Sauerland ist über die Jahrzehnte ein Unternehmen geworden, das heute im Ruhrgebiet und darüber hinaus Projektentwicklung betreibt. Mit einem besonderen Blick auf Bestand, Wohnraum und soziale Verantwortung.
Wir sprechen darüber, wie sich Tradition und Zukunft verbinden lassen (“Der Übergang braucht Zeit”), was Projektentwickler in Zeiten des Strukturwandels leisten können und warum Wandel manchmal Teil der eigenen DNA ist.
Außerdem:
– Warum das Ruhrgebiet für ihn ein unterschätzter Zukunftsraum ist.
– Wie er über Beschäftigtenwohnen und neue Wohnformen denkt. („Wir brauchen jeden Wohnraum – vom Geförderten bis zum Eigentum.“)
– Ob wir derzeit am Bedarf vorbeibauen? („Der Büromarkt justiert sich gerade komplett neu – und gefühlt sucht man noch nach den Parametern, wonach er künftig wirklich folgt.“)
– Und weshalb Partnerschaft und Haltung entscheidender sind als reine Marktlogik.
Kristina Frank
„Don’t stop me now.“ Mit dieser Haltung geht Kristina Frank, Geschäftsführerin der Baunova Bayern GmbH, an ihre Aufgabe heran, mehr bezahlbaren Wohnraum für Bayern zu schaffen. Pragmatisch, fokussiert und mit spürbarem Gestaltungswillen.
Vom Gerichtssaal in die Baupolitik – das war kein geplanter Karriereweg, sondern, wie sie selbst sagt, „einer dieser Zufälle im Leben.“ Heute verantwortet die ehemalige Richterin und Kommunlalreferntin in München die Dachgesellschaft von BayernHeim, Stadibau und Siedlungswerk Nürnberg. Die Baunova soll Kräfte bündeln, Wissen austauschen, Strukturen entlasten. Und das mit dem Anspruch, zu handeln statt nur zu fordern.
Kristina Frank spricht mit Natalie Bräuninger und Wiebke Becker aber auch offen über die Herausforderungen: „Eigentlich dürfte man erwarten, dass der Mut jetzt größer ist. Aber das erlebe ich nicht an allen Stellen. Stichwort Gebäudetyp E. Ich erlebe hier Unsicherheiten, aber auch viele Möglichkeiten. Ich erlebe eine große Leidenschaft, sich an das Thema ranzuwagen. Aber auch eine große Angst.“
Statt großer Versprechen setzt sie auf Konsequenz und Prioritäten: „Der Schlüsselfaktor ist die Schwerpunktsetzung. Mut zum Nein, aber auch Mut zum Ja“ Ein Gespräch mit einer Frau, die Tempo macht und zeigt, dass Fortschritt manchmal einfach heißt, den ersten Schritt zu tun.
Julia Caroline Huckenbeck und Lars Kratzenberg
Sie planen, diskutieren, lachen – und beweisen, dass gute Gebäude nur im Team entstehen. Architektin Julia Caroline Huckenbeck und Ingenieur Lars Kratzenberg verkörpern eine neue Generation, die Hashtag#Architektur, Energieberatung und Ingenieurwesen nicht mehr trennt, sondern zusammen denkt. Beide sagen ganz klar: „Architektur ohne Ingenieurwesen ist langweilig. Ingenieurwesen ohne Architektur ist stupide.“
In dieser Folge sprechen wir über Synergien, die entstehen, wenn Gestaltung auf Technik trifft und warum Einfachheit dabei kein Verzicht ist, sondern ein Prinzip. „Ein guter Entwurf ist immer ein einfacher“, sagt Julia. Und Lars ergänzt: „Die Komplexität der Projekte lässt sich nur im Team bewältigen.“
Es geht um Energie und Leidenschaft für das, was Bauen heute bedeutet. Um KI als Werkzeug, das Routinearbeit übernimmt. Um Fördermittel als Tetris-Spiel, bei dem man Bauherren durch die Kombinatorik von Bund, Land und Kommune navigiert. Und um den Mut, Bürokratie, Denkweisen und alte Muster infrage zu stellen.
Zwischen „Schietwetter und Klönschnack“ in Hamburg wird klar: Hier entstehen keine Einzelwerke, sondern ein Verständnis dafür, was nachhaltiges Bauen wirklich braucht, nämlich Menschen, die sich zuhören, ihre Stärken kennen und gemeinsam denken.
Susanne Eickermann-Riepe
Diese Woche wurde Susanne Eickermann-Riepe zur Senior Vice President der RICS ernannt – und genau jetzt erscheint unser Podcast-Gespräch mit ihr. Susanne ist seit Jahrzehnten eine der prägendsten Stimmen der Immobilienbranche. Sie ist Bauingenieurin, war über 30 Jahre bei PwC, leitet heute RICS Deutschland und engagiert sich in zahlreichen Beiräten. Aber im Podcast sprechen wir nicht nur über ihren beeindruckenden Lebenslauf, sondern vor allem über Haltung, Mut und Gestaltungswillen.
Sie sagt zum Beispiel:
„Governance ist die Macht der Schlauen – wenn man eine gute Struktur hat, kann man einiges erreichen.“
„Man muss im richtigen Moment Ja sagen – ich habe fast nie gezögert.“
„Wir müssen an der Vertrauensfrage in der Immobilienwirtschaft intensiv arbeiten.“
Wir sprachen über Druckresistenz, Reverse Mentoring und die Frage, warum wir in Deutschland manchmal zu satt sind, um uns wirklich aufzubäumen. Und darüber, warum Mut und Weitsicht wichtiger sind als jede Excel-Tabelle. Ein sehr persönliches und gleichzeitig fachlich tiefes Gespräch mit einer Frau, die es versteht, Dinge zu bewegen; und die dabei immer gelassen bleibt.
Anastasija Walcher-Radke
Wie wird man von der Urlaubsvertretung der Empfangssekretärin zur CFO der KVL Group?
Indem man tut, was getan werden muss.
Indem man mit Begeisterung das Abi schmeißt.
Indem man ohne Masterplan durchs Leben geht; aber mit Lust auf Verantwortung.
Auf Führung. Auf Entscheidungen. Auf Wirkung.
Anastasija Walcher-Radke spricht in dieser Folge so offen, pointiert und persönlich, dass man fast vergisst, wie selten solche Gespräche in unserer Branche sind.
Wir reden über:
– die Sichtbarkeit von Frauen über 40
– das größte Tabuthema der Immobilienwelt (Spoiler: Alkohol)
– den Rausch von Macht, Geld und Status
– und darüber, warum Authentizität mehr als ein LinkedIn-Buzzword ist.
Dazwischen: Brad Pitt, Klappaltare, Nick Cave und Indiana Jones.
Danke, Anastasija, für dieses extrem offene Gespräch zwischen Klartext und Selbstreflexion!
Dieter Becken
Dieter Becken ist gelernter Maurer, Architekt und Ingenieur. Er selbst sieht sich heute aber in erster Linie als Unternehmer und Immobilienkaufmann. Und er ist ohne Zweifel eine der Größen unserer Branche. In unserem Gespräch erzählt er, wie er Risiken erkennt und auch mal auf ein vermeintlich gutes Geschäft verzichtet. Aber wenn er eine Chance sieht, gerne beherzt zugreift.
„Ich kaufe gerne in den Krisen. Ich baue gerne antizyklisch.“
„Ich möchte unabhängiger von Banken sein, damit ich eine Krise überstehen kann.“
Mit 75 Jahren denkt er nicht ans Aufhören. Er arbeitet sieben Tage die Woche. Entwickelt, investiert, führt. Und er träumt nicht. Trotzdem klingt es manchmal poetisch, wenn er über seine Vision spricht: „Der Elbtower wird die Hamburger Mitte verschieben. Wir werden eine Kulturmeile am nördlichen Elbrand bekommen, wie es die Stadt noch nie gesehen hat.“
Sein Rat für die junge Generation? „Durchhalten. Nicht aufgeben. Und sich quälen. Das ist mein allerwichtigster Rat für die junge Generation.“
Danke, Dieter Becken, für dieses eindrucksvolle Gespräch über Disziplin, Verantwortung, antizyklisches Denken und das Frühstücken im Wald.
Michael Ehret
Veränderung ist selten beliebt. Vor allem nicht am Anfang. Michael Ehret beschreibt das so: „Ich komme mit einer Veränderung. Die führt oft zu Ablehnung, zu Depression. Und dann muss ich ganz schnell schauen, dass ich aus der Depression Neugierde wecke. Denn aus Neugierde wird Akzeptanz. Und manchmal sogar Begeisterung.“
In dieser Folge von SphereRaum Talk sprechen Natalie Bräuninger und Wiebke Becker mit Michael Ehret über diesen Zyklus – in der Führung wie in der Projektentwicklung. Über Verantwortung, die nicht aufhört, wenn gebaut ist. Über Grundstücke, die gelesen werden wollen wie Bücher. Über Trampelpfade, Low-Tech, Berufsethik. Über klimaangepasstes Bauen in Athen.
Und über die Frage:
Wie gelingt es, in einer oft skeptischen Branche neugierig zu bleiben – und andere mit dieser Neugier anzustecken?
Eine Stunde kluges, aufrichtiges, humorvolles Gespräch mit einem Developer mit Passion.
Frank Schmid
„Ich bin ein Produktentwickler.“ Frank Schmid baut keine Immobilien. Er denkt sie neu. In unserer neuen Folge von SphereRaum Talk erzählt er, wie aus einem Kindheitstraum – einer eigenen Tankstelle – ein ganzes Infrastruktur-Ökosystem wurde.
Wir sprechen über Mobilität, Eigenverantwortung, Preisschilder an öffentlichen Leistungen, kreative Irrwege, politische Trägheit und über das vielleicht ambitionierteste Wohnbauprojekt Deutschlands: Pi. Der Überbauung einer Schnellstraße in Düsseldorf.
Pi ist keine Vision mehr, sondern bald Realität. Eine Antwort auf urbane Flächenknappheit, aber auch ein Prototyp für andere Städte und Straßen. Und ein Statement für neue Wege im Planungsrecht.
Frank erzählt, warum er keine Lust mehr hatte, immer nur am Bedarf vorbeizuplanen. Warum Standardisierung nicht das Gegenteil von Qualität ist. Und warum Google heute besser Mobilität organisiert als jede deutsche Stadt. Ein Gespräch über Pioniergeist, Beharrlichkeit und eine Vision, die von der Infrastruktur aus gedacht ist.
-Caroline Oelmann
In der neuen Folge von SphereRaum Talk erzählt Caroline Oelmann, kaufmännische Geschäftsführerin der Berlinovo, eine Geschichte, die Mut macht – weil sie zeigt, dass es keine geradlinigen Karrieren braucht, um Verantwortung zu übernehmen.
Ihr Weg? Alles andere als klassisch:
Mit 38 startete sie beruflich neu, gründete eine Hausverwaltung, wurde oft abgelehnt, weil da „noch ein kleines Kind“ war. Später managte sie große Portfolios, führte Teams, wurde zur „Feuerwehr“ in Veränderungsprozessen und prägt heute die soziale Ausrichtung eines landeseigenen Unternehmens.
„Erstaunlich, dass ich da bin, wo ich bin – wenn ich meinen Lebenslauf rückblickend betrachte.“
„Für mich ist es ein Erfolgserlebnis, wenn ich sehe, dass Kollegen wachsen und ich sie dabei begleiten kann.“
Ein Gespräch über:
– Führung mit Haltung statt Hierarchie
– Senior Living zwischen Bestandsentwicklung und Neubau
– Gesellschaftlichen Zusammenhalt – besonders im Alter
Laurent Brückner
„Hürden gibt es nur im Kopf.“ In der neuen Folge von SphereRaumTalk sprechen Natalie Bräuninger und Wiebke Becker mit dem Architekten und Unternehmer darüber, wie es gelingt, klassische Prozesse zu hinterfragen, mutig neue Wege zu gehen und dabei nie den Spaß zu verlieren. Laurent Brückner hat nicht nur das Architekturbüro Brückner Architekten erfolgreich weiterentwickelt, sondern mit Property Max ein Unternehmen gegründet, das zeigt, wie KI dabei hilft, schneller Visionen voranzutreiben. Und warum es sich lohnt, alte Glaubenssätze abzulegen.
In dieser Folge geht es unter anderem um:
– Architektur, die Probleme löst – und damit Wert schöpft
– Wie KI die undankbaren Jobs übernimmt und Raum für Kreativität schafft
– Warum viele klassische Prozesse im Architekturbüro überholt sind
– Die latente Unzufriedenheit zwischen Projektentwicklern und Architekten – und wie man sie vermeidet
– Die Verantwortung, ein übergeordnetes Verständnis für die Wirtschaft zu entwickeln
– Und warum bezahlbares Wohnen auch eine Frage von maximaler Flächenausnutzung ist
„Probleme zu lösen, macht mich unheimlich happy“, sagt Laurent. Und genau das spürt man in jeder Minute dieser Folge.
Andreas Krüger
In der aktuellen Folge von SphereRaum Talk hatten Wiebke Becker und Natalie Bräuninger die große Freude, mit Andreas Krüger, Geschäftsführer der Belius GmbH, zu sprechen – einem klarsichtigen, kreativen und zutiefst gesellschaftlich verankerten Stadtentwickler unserer Zeit.
Andreas blickt auf einen Werdegang, der so vielfältig ist wie ein Stadtquartier selbst: vom Seefahrer-Traum und einer Tischlerlehre über Stationen in Kalifornien und Göttingen bis hin zur Leitung von Modulor GmbH und zur Gründung von Belius – einem Unternehmen, das sich der gemeinwohlorientierten Quartiersentwicklung verschrieben hat.
Wir sprachen über das „Dorf in der Stadt“, das einst rund um den Moritzplatz in Berlin entstand. Über die HallenKalk in Köln, über Tübingen, über die Markthallenlandschaft Deutschlands. Und über ein neues Verantwortungsverständnis in der Immobilienwelt.
Seine Motivation: „Ich denke, dass man Welt machen kann. Und wenn man das Gefühl hat, man kann den Unterschied machen – dann muss man das auch tun.“
Nathanael Over
Wohnungsnot gemeinsam meistern. Im Gespräch mit Nathanael Over wurde eines ganz deutlich: Wohnen ist weit mehr als Quadratmeter. Es geht um Würde, um Sicherheit, um Miteinander. Und darum, wie wir als Gesellschaft Verantwortung übernehmen. Auch als Immobilienwirtschaft.„Das Wort zuhause ist für mich ein zentraler Begriff geworden. Wenn wir es schaffen, sichere Orte für alle zu schaffen, dann verändert das auch unsere Gesellschaft und unser Miteinander. Dann gibt das weniger Aggression und mehr Lebensstabilität.“
Wir haben gesprochen über:
– die Kraft einer neuen Baukultur des Miteinanders
– über das, was entsteht, wenn Vision und Notwendigkeit zusammenkommen
– über einfache, verantwortungsvolle Architektur mit gesellschaftlichem Impact
– über Investoren, die soziale Wirkung wollen – und auch Rendite
– über das Bauen mit gesundem Menschenverstand
Sein gerade erschienenes Buch „Die Wohnwende. Wie ein Zuhause für uns alle bezahlbar, nachhaltig und gerecht wird“ ist eine Einladung, anders über Wohnen nachzudenken. „Die Wohnungsnot ist wie ein Riss durch unsere Gesellschaft. Aber wir können ihn schließen – wenn wir bereit sind, neu zu denken und endlich zu handeln.“
Nicole Höhr
Nicole Höhr von coinel denkt Immobilien nicht in Quadratmetern, sondern in Beziehungen. Nicht in Flächen, sondern in Energie. Sie spricht von Teilen und Teilhabe, von Vertrauen, Menschlichkeit und neuen Ankerpunkten für unsere Innenstädte.Einige ihrer Sätze hallen nach:
„Wir brauchen mehr Projekte mit gesellschaftlichem Impact.“
„Ohne Identifikation geht es nicht in unseren Orten und Städten.“
„Wenn du keinen Bezug zu deinen Mieter:innen hast, hast du dauerhaft ein Problem.“
„Die Innenstadt braucht Bildung, um Transformation zu ermöglichen.“Und eben auch:
„Wahrnehmen und wertschätzen – und so weit wie möglich das Leben leben.“
Natalie Bräuninger und Anna Sebeszek sprachen mit ihr über Widerstand und darüber, warum Transformation oft durch den Schmerz geht – aber sich am Ende lohnt. Weil neue Räume entstehen. Weil Energie zurückkehrt. Weil Orte zu Begegnungen werden.
Frederike Krinn
„Ich habe mehr Hebel, mehr Wirkungskraft in der Projektentwicklung als in der klassischen Architektur.“
Frederike Krinn zu Gast bei SphereRaum Talk!
Als Architektin sowie Partnerin und Niederlassungsleiterin Rhein-Main bei der Landmarken AG und ULI Deutschland NEXT Chair beim ULI Germany bringt Frederike Klarheit, Haltung und Wärme in die Debatte um Stadtentwicklung. Nicht laut, aber tief.
Wir haben gesprochen über:
– die Stadt als Prozess
– die Kraft von Transformation im Bestand
– die aktuell männliche Marktphase
– und warum Frankfurt mit seiner „kritischen Manövriermasse“ zur Vorreiterstadt werden kann.
Susanne Peick
„Eine Stadt, die ich verlasse – und dann vermisse.“
Was macht Städte lebenswert – und wie erzählen wir ihre Geschichten? In dieser Podcastfolge sprechen wir mit Susanne Peick, Chefredakteurin des polis Magazins und Projektleiterin der polis Convention, über emotionale Stadtentwicklung, Wachstumsschmerzen und das Bedürfnis nach mehr Haltung in der Kommunikation.
Susanne plädiert für Städte mit Ecken und Kanten, für mehr Vorstellungskraft in der Stadtplanung – und für eine breitere Perspektive:
„Stadt ist kein Ort nur für Fachexperten. Ich versuche beim polis Magazin, Fachthemen immer mit gesamtgesellschaftlichen Fragestellungen zu verbinden – damit sich jede*r abgeholt fühlt.
“Warum sie die polis Convention als Klassentreffen der Stadtentwicklung bezeichnet, wie wir wieder mehr Mut zur Vision entwickeln – und was sie bei PR-Arbeit häufig vermisst, erzählt sie im Gespräch.
Sebastian Theissen
Was machen wir eigentlich mit Gebäuderessourcenpässen, wenn wir sie endlich haben? Und wie gelingt es, Zirkularitätsbewertung, CO₂-Schattenpreise und digitale Prozesse wirklich in die Praxis zu bringen?
Natalie Bräuninger und Anna Sebeczek im SphereRaum Talk mit Sebastian Theißen, Geschäftsführer von LIST Eco! Mit dem “Wingman für mehr Nachhaltigkeit” sprachen die beiden über echte Hebel für Nachhaltigkeit, über Forschung, Praxis – und über die Frage, wie Wirtschaftlichkeit und Verantwortung zusammenkommen können.
Und das waren unsere Themen:
– Zirkularitätsbewertung und wie diese in der Praxis funktioniert
– CO₂ als neue Währung
– Ressourcenpässe – und was danach kommt
– KI und Digitalisierung im Bauwesen
– Warum Informationsweitergabe der Schlüssel zur Transformation ist
– Und wie sein Alltag zwischen Forschung und Geschäftsführung aussieht
Ein Gespräch, das zeigt: Nachhaltigkeit im Bauwesen ist keine Zukunftsvision – sie ist harte Arbeit, kluge Kommunikation und ein langer Weg mit vielen Schnittstellen. “Wir müssen weiter dranbleiben, es wird sich lohnen. Ich weiß, es ist komplex, wir können nicht eins nach dem anderen machen, denn es gibt einfach starke Wechselwirkungen. Weiter, immer weiter!” sagt er. Danke, Sebastian, für deine Klarheit und die vielen Impulse!
Carolin Schröder
„Ich bin Metropolistin.“ Ein Satz, der hängen bleibt – und ein Gespräch, das inspiriert.
Im neuen SphereRaum Talk reden Natalie Bräuninger und Anna Sebeczek mit Carolin Schröder, COO Projekte bei der Metropol Immobiliengruppe, über ihren beeindruckenden Weg von der Praktikantin zur Führungskraft, über gelebte Werte, Haltung in der Projektentwicklung und das Quartier ZOHO in Köln-Zollstock.
Wir sprachen über:
– Karriere inhouse & frühe Verantwortung
– Metropol als Bestandshalter mit Haltung
– Warum es bei Metropol kein „Schema F“ gibt
– Frauen in der Immobilienbranche
– Die neue Logistiksparte Metroloq
Carolin sagt:
„Ich habe mich in die Branche reingearbeitet.“
„Ich identifiziere mich zu 100 % mit dem Unternehmen.“
Anna Rzymelka
Es ging um Nachverdichtung, um Nachhaltigkeit, um Quartiere, bezahlbaren Wohnraum, um Standards und um Effizienz. Anna Rzymelka, Niederlassungsleiterin NRW bei der Instone Real Estate, ist gelernte Architektin mit langjähriger Erfahrung in der Projektentwicklung und kennt daher die Balance zwischen gestalterischer Qualität, technischer Machbarkeit und wirtschaftlicher Optimierung.
Im Gespräch mit Natalie Bräuninger und Anna Sebezek ging es zudem um folgende Themen:
– Nachverdichtung als Chance – Warum es nicht nur darum geht, vorhandene Flächen weiterzubauen, sondern echte Mehrwerte für Stadt und Bewohner:innen zu schaffen.
– Nachhaltige Quartiersentwicklung – Wie hohe Effizienzstandards, kluge Mobilitätskonzepte und soziale Infrastruktur Hand in Hand gehen können.
– Herausforderungen im Wohnungsbau – Was sich in den letzten Jahren verändert hat und welche Stellschrauben wirklich zu einer wirtschaftlicheren und nachhaltigeren Bauweise beitragen.
– Vom Entwurf zur Realität – Ein Einblick in Annas eigenen Werdegang von der Architektur zur Quartiersentwicklung und was es braucht, um in der Branche langfristig etwas zu bewegen.
Barbara Possinke
„Wir können uns in unseren Städten nicht verwirklichen mit unseren Ideen, weil die Grundstücke in privaten Händen liegen. Und solange dies so der Fall ist, können wir die Städte nicht entwickeln. Deswegen ist die Stadt der Zukunft im Grunde eine Illusion.“
Ein starkes Statement von Barbara Possinke, geschäftsführende Gesellschafterin von RKW Architektur +, mit der Natalie Bräuninger und Anna Sebeczek in der neuesten Folge des SphereRaum Talks über die Herausforderungen unserer Städte gesprochen habe.
Wie entwickeln wir nachhaltige und lebenswerte Städte, wenn Raum zur Ware wird?
Barbara spricht über die unausgewogenen Kräfteverhältnisse in der Stadtentwicklung, die Privatisierung von Flächen und die damit verbundenen Herausforderungen für Architekt:innen und Stadtplaner:innen. Sie plädiert für eine systemische Veränderung, denn: Städte können nur dann nachhaltig gestaltet werden, wenn der öffentliche Raum nicht zum „Restraum“ verkommt.
Warum müssen wir den Bestand stärker in den Fokus rücken?
In unserem Gespräch ging es auch um das enorme Potenzial von Bestandsgebäuden. Abriss sollte die Ausnahme sein – stattdessen braucht es kreative Lösungen für Revitalisierung und Umnutzung. Barbara teilt spannende Einblicke in ihre Projekte und ihre Vision für eine Architektur, die sich stärker an den Bedürfnissen der Menschen und den Anforderungen des Klimawandels orientiert.
Manuel Niederhofer
Die Immobilienwirtschaft steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Und eines der Gesichter dieses Wandels gehört zum Chief Digital Officer der Aachener Grundvermögen Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH.In der neuen SphereRaum Talk Podcast-Folge sprechen Natalie Bräuninger und Anna Sebeczek mit Manuel über Daten, Daten, Daten …, aber auch über folgende Themen:
– Learnings: Was kann die Immobilienwirtschaft vom Silicon Valley lernen?
– Digitale Transformation: Welche Technologien verändern die Immobilienbranche nachhaltig?
– Data Circus de Cologne: Wie können Immobilien als datengetriebene Multi-Ertragsplattformen effizienter gemanagt werden?
– ESG & Nachhaltigkeit: Warum ist ESG längst keine Option mehr, sondern ein entscheidender Faktor für langfristigen Erfolg?
– Innovation & Strategie: Welche Entwicklungen werden die Branche in den nächsten 10 Jahren prägen? Und welche digitalen Tools haben sich in der Praxis bereits bewährt?Und was KI und Digitalisierung mit dem Ego der Immobilienbranche zu tun haben, das erfahren Sie natürlich auch.
Ulrike Janssen
“Aus meiner Sicht braucht es eine gesamtheitliche Energiestrategie”, sagt Ulrike Janssen.
In der neuesten Folge unseres Podcasts begrüßen Natalie Bräuninger und Anna Sebeczek die Geschäftsführerin der LEG-Immobilien-Gruppe, die uns ihre Perspektiven zur Dekarbonisierung und Regulatorik aber auch zu Female Leadership in der Immobilienbranche näherbringt.
Unter Ulrikes Leitung treibt die LEG wegweisende Projekte hin zur Energiewende im Wohnungsbau voran und setzt neue Maßstäbe im Bereich des bezahlbaren und nachhaltigen Wohnens.
Und sie spricht sehr offen und ehrlich über politische Rahmenbedingungen und was sie hier anders machen würde.
Jan Riemann
Wie kombiniert man Nahversorgung mit Wohnraum, Nachhaltigkeit und innovativer Stadtentwicklung? Gibt es eigentlich einen ALDI-Baukasten für Mixed-Use-Objekte? Und was plant ALDI Süd in der Zukunft?
Der Discounter auf Erfolgskurs in der Immobilienbranche:
Vor einigen Jahren hat sich der Discounter mit der Gründung einer neuen Immobilienverwaltungsgesellschaft neu ausgerichtet. Heute hat die Immobiliensparte etwa 500 Mitarbeitende. Zudem fließt jährlich ein dreistelliger Millionenbetrag in das Immobilienportfolio. ALDI Süd hat sich auch zu einem bedeutenden Akteur auf dem Immobilienmarkt entwickelt. Darüber hinaus ist das Unternehmen aktiv auf der Suche nach neuen Partnerschaften im Immobiliensektor.
In dieser Podcast-Folge erfahrt ihr mehr zu:
– Mixed-Use-Immobilien: Wie und wo Handel, Wohnen und Büroflächen erfolgreich kombiniert werden.
– Nachhaltige Bauweise: Vom Holzbau bis zu energieeffizienten Sanierungen.
– Feierabend-Parken: Smarte Lösungen für urbane Räume.
– Partnerschaften: Zusammenarbeit mit Städten, Kommunen und Architekt/-innen.
– Visionen für die Zukunft: Wie ALDI Süd die Immobilienbranche verändert.
Wiebke Becker und Natalie Bräuninger
Im ersten SphereRaum Talk des Jahres 2025 geht es ganz persönlich zu! Wiebke Becker von JUNG und Natalie Bräuninger vom Rotonda Business Club sprechen über ihre Karrierewege, die Bedeutung von Mentoring für Frauen in der Architektur und die spannende Kooperation ihrer beiden Organisationen. Erfahrt, was die beiden antreibt, wie sie ihre beruflichen Herausforderungen meistern und welche Visionen sie für die Zukunft der Architektur- und Immobilienbranche haben. Eine Folge, die euch nicht nur neue Perspektiven eröffnet, sondern auch spannende Einblicke in die Hintergründe des erfolgreichen Netzwerks Rotonda und JUNG gibt.
In dieser Episode erwarten euch unter anderem:
– Wiebkes spannende berufliche Reise: Vom Vertrieb bei Heinze zur Leitung des Pre Marketing Managements bei JUNG – was sie über Frauen in der Branche und die Veränderung von Karrieren gelernt hat.
– Kooperation JUNG & Rotonda: Einblicke in die Zusammenarbeit der beiden Organisationen und wie sie die Architektur- und Immobilienbranche gemeinsam gestalten wollen.
– Die Rolle von Mentoring: Warum Wiebke und Natalie sich für das Mentoring-Programm planM einsetzen und welche Bedeutung dieses für die Förderung von Architektinnen hat.
– Die Zukunft der Netzwerke: Wie sich Rotonda als Business Club des 21. Jahrhunderts weiterentwickelt und was die Branche von einem solchen Netzwerk erwarten kann.
Dilek Ruf
Neue Folge von SphereRaum Talk mit Dilek Ruf, Geschäftsführerende Gesellschafterin, BBU.ONSITE GmbH & Landesvorsitzende BDA Niedersachsen Landesverband e.V. Darüber hinaus Unternehmerin des Jahres 2021 der Stadt Hannover.
In unserer aktuellen Episode beleuchten wir zwei zentrale Themen:
Die Hannoversche Volksbank beteiligt sich seit August 2024 am Architektur- und Planungsbüro von Dilek: Ihr Ziel? Ein Stück Stadt weiterzubauen und in den nächsten 2 Jahren ein Nutzungskonzept für die Bestandsimmobilien zu entwickeln und umzusetzen.
Die geänderte Landesbauordnung in Niedersachsen zieht viele Blicke auf sich und zeigt, wie wichtig politische Unterstützung und starke Allianzen sind, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken.
Beide Themen zeigen deutlich, wie entscheidend Partnerschaften, vertrauensvolle Zusammenarbeit, gemeinsame Ziele und Verantwortung sind, um auch in schwierigen Zeiten gemeinsam erfolgreich zu sein.
Es braucht regionale Partner, die Stadt und die Verwaltung, um Projekte in eine gute Richtung führen zu können. Das zeigen deutlich die Ergebnisse von Projekten, derer Investoren keine regionalen Partner sind, wie Dilek berichtet.
Im Gespräch mit Wiebke Becker und Anna Sebeszek gibt Dilek zudem Einblicke in das, was sie persönlich nach 22 Jahren als Architektin für sich mitnimmt und in Ihre Pläne, wie sie die Zukunft gestalten möchte.
Ulrica Schwarz
In dieser spannenden Folge begrüßen wir Ulrica Schwarz, Bereichsleiterin bei Strabag Real Estate und engagiertes Mitglied im Ausschuss Stadtplanung der Handelskammer Hamburg sowie im Aufsichtsrat der ADLERSHORST Baugenossenschaft.
Ulrica teilt ihre wertvollen Einblicke zu folgenden Themen:
– Bauantragsverfahren: Als Patin, in der von Bausenatorin Karen Pein gegründeten Arbeitsgruppe setzt sie sich mit dafür ein, bis zum Jahreswechsel den neuen Hamburger Standard für den Wohnungsbau zu definieren und die Baukosten, um ein Drittel zu senken.
– Mut in Hamburg ist gefragt: Was kann Hamburg von Niedersachsen und den Niederlanden lernen?
– Grenzen übertreten: Strabag zeigt, wie Innovation geht – mit dem ersten Bürogebäude in Hamburg, das mit Eisspeicher, Wärmepumpen und einer Photovoltaikanlage ausgestattet ist.
– Zukunft der Büroimmobilien: Büros werden wir immer brauchen, diese müssen jedoch neuen Anforderungen gerecht werden und vor allem: Um nutzbar sein.
Im Gespräch mit Wiebke Becker gibt Ulrica außerdem Einblicke in ihr aktuelles Projekt und teilt wertvolle Tipps für Akteure, speziell für die jüngere Generation, in der Immobilienbranche.
Gerhard Feldmeyer
In der neuesten Episode spricht Gerhard Feldmeyer – ein Pionier der Bau- und Immobilienbranche! Mit über 20 Jahren Erfahrung als Geschäftsführer von HPP Architekten GmbH und nun Botschafter der Madaster Foundation bringt er einzigartige Perspektiven zu den aktuellen Herausforderungen und Chancen in der Branche mit.
In dieser spannenden Folge werden folgende Themen beleuchtet:
Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz: Gerhard Feldmeyer erläutert, wie wichtig es ist, Gebäude so zu gestalten, dass sie wiederverwendet werden können, um wertvolle Ressourcen für zukünftige Projekte zu sichern.
Digitalisierung im Bauwesen: Es wird diskutiert, wie digitale Zwillinge und Ressourcenpässe das Management von Gebäudedaten über ihren gesamten Lebenszyklus verbessern und eine effiziente Ressourcennutzung fördern.
Innovative Ansätze in der Architektur: Gerhard Feldmeyer betont die Notwendigkeit nachhaltiger Bauweisen, um den Energieverbrauch zu senken und die Umwelt zu schützen. Die Branche muss ineffiziente Methoden hinter sich lassen und sich auf zukunftsweisende Lösungen konzentrieren.
Zudem engagiert sich Gerhard Feldmeyer leidenschaftlich für die Unterstützung von Startups in der Bau- und Immobilienbranche und unterstreicht die Bedeutung, wirtschaftliche Modelle in der Kreislaufwirtschaft zu entwickeln.
Fabian von Köppen
Chancen und Herausforderungen im Projektentwicklungssektor: Jetzt im SphereRaumTalk!
In dieser Episode widmen wir uns den komplexen Herausforderungen im Projektentwicklungssektor und beleuchten, wie die GARBE Immobilien Projekte GmbH innovative Strategien entwickelt, um trotz schwieriger Rahmenbedingungen erfolgreich zu agieren.
Fabian von Köppen, Geschäftsführer der GARBE Immobilien Projekte GmbH, gibt spannende Einblicke in das vielbeachtete Holz-Hochhaus-Projekt ROOTS in Hamburg.
Dieses Projekt gilt als wegweisendes Beispiel für nachhaltigen Wohnungsbau. Er teilt wertvolle Erkenntnisse zur Wasserdichtigkeit im Holzbau und zeigt auf, wie Nachhaltigkeit, Kosteneffizienz und Qualität in Einklang gebracht werden können.
Ein zentrales Thema dieser Folge ist die Notwendigkeit integraler Planung und interdisziplinärer Zusammenarbeit zur Optimierung von Bauprozessen und Verkürzung von Genehmigungszeiten. Die Digitalisierung nimmt dabei eine zentrale Rolle ein.
Fabian von Köppen beleuchtet die Entwicklung innovativer Tools zur Prozessoptimierung in der Bauplanung und unterstreicht die Notwendigkeit, die Branche in eine zukunftsorientierte Richtung zu führen. Seid dabei und entdeckt die Perspektiven und Visionen für die Zukunft der Projektentwicklung!
Dr. Kevin Meyer
Auf der Frankfurter Zeil macht Dr. Kevin Meyer mit seinem Team von Midstad aus der größten P&C-Filiale des Landes eine Multi-Use-Immobilie, in der neben Handel, Büro und einem Hotel auch eine Schule und eine Sporthalle Platz finden werden.
In die alten Assetklassen-Schubladen von Banken und Investoren passen solche gemischten Immobilien nicht rein, was noch immer zu vielen Vorurteilen führt, gesteht Meyer Im Gespräch mit Anna Sebeczek und Markus Gerharz. „Ein solcher Umbau rentiert sich auch nicht überall“ sagt er. Aber in zentralen Lagen wie der Zeil könne man so wirtschaftlichen Erfolg mit einem Nutzen für die Stadt vereinen. Damit die Rechnung aufgeht, brauche es jedoch den Schulterschluss von Eigentümer, Entwickler und Stadt. „Und das Gebäude muss flexibel sein“, nennt er ein entscheidendes Kriterium. Beim Frankfurter Projekt gibt es keine absolut dominierende Nutzungsart. Mit vertretbarem Aufwand und Investment sei es möglich, Nutzungen der Flächen zu ändern, sollte die Nachfrage an einer Stelle nicht mehr vorhanden sein.
Ein Gespräch über die Zukunft der Innenstadt, die zunehmende Bedeutung von Betreiberkonzepten für Immobilien und den großen Vorteil von Digitalisierung und Innovationen.
Sarah Dungs
In der neuen Episode von SphereRaum Talk haben wir eine der ‚Rising Stars‘ am Immobilienhimmel zu Gast: Sarah Dungs. Sie gehört zu den Forbes 30 unter 30 in Deutschland, ist Geschäftsführerin der Greyfield Group, Vorstandsvorsitzende des Verbandes Bauen im Bestand und eine DER Vorkämpferinnen, wenn es darum geht in die Jahre gekommene Bestandsimmobilien in zukunftsfähige Gebäude zu verwandeln.
Wenig überraschend, gibt es von ihrer klaren Kante – ein paar Kostproben gefällig? Voila:
– Neubau? In Zukunft eine absolute Ausnahme.
– Zertifikate? Überzeugen uns aktuell nicht. Machen wir nicht.
– Gesetz und Normen? Auf Neubau ausgerichtet. Das muss sich dringend ändern.
– CO2? Wird für Gebäude genauso Euro pro qm.
Im Gespräch mit Anna Sebeczek und Markus Gerharz ging es außerdem um die Frage, wie es Greyfield mit der Kreislaufwirtschaft beim Bauen hält, um weibliche Rolemodels in einer Männer dominierten Branche und um die richtigen Nutzungen an der richtigen Stelle.
Johannes Fütterer
In dieser Episode von SphereRaum Talk haben wir Johannes Fütterer von Aedifion zu Gast. Sein 2017 gegründetes Unternehmen will mit seiner Cloud-Plattform den Gebäudebestand in Deutschland dekarbonisieren. Dazu werden Betriebsdaten von Gebäuden in Echtzeit erfasst und mit externen Daten, wie z.B. Wettervorhersagen kombiniert.
Auf dieser Basis wird abgeleitet, wie eine Betriebsoptimierung der Gebäude aussehen sollte.
Die wichtigsten Topics aus seinem Gespräch mit Anna Sebeczek und Markus Gerharz:
– Energie-System am Anschlag: Manche Stadtwerke lassen keine Wärmepumpen und Ladesäulen mehr ans Netz.
– Gebäude müssen als Teil der Energie-Infrastruktur gedacht und behandelt werden. Nur so kann die Energiewende gelingen.
– Das GEG ist richtig und wichtig. Statt Lücken im Gesetz zu suchen, sollten Immobilienunternehmen es als Chance nutzen.
– Generative KI: Bei Large Language Models ist Europa abgehängt. Das darf bei der Wertschöpfung generativer KI nicht auch noch passieren. Nur mit Offenheit gegenüber der Technologie können wir Geschäftsmodelle entwickeln und Wertschöpfung im Land halten.
– Wettbewerbsfähigkeit von Deutschland: Leistungsbereitschaft, Infrastruktur und Mindset.
Es war ein inspirierendes Gespräch mit dem Gründer von Aedifion, der an vielen Stellen den Finger in die Wunde gelegt hat.
Michael Heigl
Diesmal waren Anna Sebeczek und Markus Gerharz auf Reisen in München und haben dort mit Michael Heigl eine neue Episode für unseren Podcast Sphereraum Talk aufgezeichnet.
Er ist Managing Director bei e+k upcycle, dem Tochterunternehmen des bekannten Quartiers- und Projektentwickler Ehret+Klein aus Starnberg.
Erst 2023 gegründet liegt der Fokus auf vollumfänglicher Beratung für Nachhaltigkeitsstrategien bis hin zu deren operativen Umsetzung auf Objektebene.
Topics:
– Hätten wir weniger Vorgaben und Gesetze, bräuchten wir viel weniger Förderung.
– Nachhaltigkeits-Investitionen in die eigenen Gebäude sind Risikovorsorge und Werterhalt.
– Ein Nutzungsverbot wird es in Deutschland nicht geben – aber immer engmaschigere Vorgaben.
– Desktop-Analysen reichen nicht – man muss immer vor Ort gehen.
Ein kurzweiliges Gespräch über Heimat, Leberkäs-Semmeln, ein richtungsweisendes Projekt in Athen (und nicht Warschau!) und Smart Low Tech.
Erika Werres
Eine gute Gründer-Story startet fast immer in der Garage – bei der WvM markiert der Ausbau eines Dachgeschosses im Jahr 1992 den Beginn einer erfolgreichen Unternehmensgeschichte. Mittlerweile ist das Kölner Unternehmen seit über 30 Jahren als Bauträger und Projektentwickler am Markt, hat mehr als 130 Mitarbeiter und rund 5.000 Eigentumswohnungen in Köln und Berlin gebaut oder saniert. Ein Teil der WvM-Doppelspitze ist Erika Werres. Sie hat mit Anna Sebeczek und Markus Gerharz darüber gesprochen, wie man als Bauträger in dem aktuell schwierigen Marktumfeld noch wirtschaftlich erfolgreiche Projekte realisieren kann. Und sie verrät, wie die WvM auf die Vollbremsung des Projektentwicklermarkt 2022 reagiert hat. „Wir haben zu einem sehr frühen Zeitpunkt Gewinnmargen abgeschrieben.“
So konnte das Unternehmen auch in der Krise weiterbauen. Dafür waren auch mutige Schritte nötig, etwa Bauanträge für Projekte noch einmal neu zu stellen, um mit anderen Wohnungszuschnitten oder Energiekonzepten an den Markt gehen zu können.
Ein vollgepacktes Gespräch, bei dem Erika Werres zu etlichen Themen Stellung bezogen hat:
Energie aus Abwärme
Grundstücksankäufe noch in diesem Jahr
Wirtschaftlichkeit nachhaltiger Maßnahmen
(Un)sinnigkeiten von Fördermaßnahmen
Veränderte Nutzerwünsche von Wohnungen
Weibliche Führungskräfte in der Immobilienwirtschaft
Timo Schroeder und Shahin Farahzadi
‚ Wir bauen noch wie vor 100 Jahren.‘ Diesen Satz hört man immer wieder, wenn über die innovations-lahme Immobilienwirtschaft diskutiert wird. Aber wie steht es eigentlich um die Digitalisierung in der Planung? Darüber haben Timo Schroeder und Shahin Farahzadi in der neuen Episode unseres Podcast Sphereraum Talk gesprochen.
Die beiden Rehub-Gründer sind überzeugt, dass Gebäude in Zukunft als Produkte gedacht werden müssen und nicht als eine endlose Abfolge immer neuer Prototypen. Nur so sei eine wirtschaftlich effektive Wertschöpfungskette möglich.
Im Gespräch mit Anna Sebeczek und Markus Gerharz sprechen beide auch darüber, wie schwer es ist, im eigenen Unternehmen die beiden Welten von Planung und Software-Entwicklung zu vereinen. Eine interessante Folge über die Chancen von KI, falsches Verständnis von Daten und über die große Chance, die für Architekten in der Digitalisierung der Planungsprozesse liegt.
Ulf Walliczek und Frank Achim Kirsch
„Wir entwickeln neue Lösungen in einer Geschwindigkeit, für die wir sonst wahrscheinlich 10 Jahre gebraucht hätten.“ Ulf Walliczek kann der aktuellen Multi-Krise auch Positives abgewinnen. Ein Beispiel dafür ist, wie die Immobilienwirtschaft über neue Nutzungskonzepte für Bestandsgebäude nachdenkt. An dieser Repositionierung von einzelnen Gebäuden oder sogar ganzen Quartieren arbeitet er mit dem Team Zukunfts Quartiere. Einer seiner Mitstreiter ist Frank Achim Kirsch – mit beiden haben sich Anna Sebeczek und Markus Gerharz für die neue Folge des #SphereRaum Talk getroffen.
Im Gespräch wurde schnell klar, dass neue Konzepte immer auf einer transparenten Analyse fußen müssen, welche Bedarfe es vor Ort tatsächlich gibt. Wenn das gelingt, ist auch die Bereitschaft von Verwaltung, Banken, Eigentümern und Nachbarschaft groß, die Umwandlung zu unterstützen. Allerdings – das sagen Beide ganz klar – sind aktuell fast ausschließlich langfristig denkende Investoren wie Family Offices die Taktgeber. „Eine der größten Hürden, die wir momentan noch haben, ist auf der Investoren- und vielleicht sogar auf der Finanzierungsseite.“
Ein lebhaftes Gespräch über den Trend zu Mischnutzungen, Konflikte unterschiedlicher Nutzergruppen, die Notwendigkeit von Betreiber-Stukturen und ausufernde WG-Parties.
Albert Achammer
Was machen wir mit den vielen leerstehenden Warenhaus-Immobilien? Wie lassen sie sich umnutzen? Diese beiden Fragen hatten Wiebke Becker und Markus Gerharz mitgenommen in ihren Podcast mit Architekt und Unternehmer Albert Achammer. Am Ende waren sie aber nur der Startpunkt für ein wunderbares Gespräch über Identitäten und Potenziale von Städten, die Notwendigkeit eines grundlegenden Mindshifts in der Planung („Alle Beteiligte müssen frühzeitig an einen Tisch“), den Hype um den Barcelona-Block und über Kindheitserinnerungen an Kaufhausbesuche.
Für Albert Achammer bieten sich mit den Warenhaus-Immobilien einmalige Chancen für viele Städte. Sie können jetzt das Momentum nutzen und ihre Innenstädte ganz neu denken. Dabei gibt es seiner Meinung nach kein Allheilmittel, aber viele kreative Ideen und durchaus auch bereits einige gute Beispiele, etwa in Hanau, Hannover und Herne.
Der Geschäftsführer von ATP Architekten und Ingenieure wirbt in dieser Folge von SphereRaum Talk außerdem leidenschaftlich um mehr Offenheit, Vertrauen und Mut in der Immobilienwirtschaft. Nur so ließen sich die Probleme meistern und das Potenzial heben, das jeder einzelne Stakeholder einbringen kann.
Lothar Schubert
Eine einzige Podcast-Folge reicht eigentlich nicht aus, wenn man mit Lothar Schubert über seinen Blick auf das Projektentwickler-Geschäft sprechen möchte. Der Gesellschafter von DC Developments hat nicht nur ein Faible für Quartiere (vor allen Dingen vertikale!). Er nimmt auch kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, woran es krankt in der Projektentwicklung (‚DIN-Wahnsinn‘ und ‚zerstückelte Planungsprozesse‘).
In dieser Folge von SphereRaum Talk sprechen Wiebke Becker und Markus Gerharz mit dem studierten Bauingenieur über veränderte Wohnvorstellungen und über die Frage, wie wir endlich schneller und kostengünstiger Planen und Bauen. Außerdem hat Lothar Schubert verraten, was er vom vielerorts erwarteten Revival der Werkswohnungen hält und ob er es eine gute Idee findet, dass Hamburg die Bauanzeige einführen möchte, um schnell mehr Wohnraum entstehen zu lassen.
Es gibt ein Material, das bringt alles mit, das Bauen deutlich nachhaltiger zu machen: Es wächst schnell nach und ist praktisch überall vor Ort verfügbar. Es ist kreislauffähig, leicht zu verarbeiten und ein super CO2-Speicher. Und obendrein können sich auch seine Dämm- und Brandschutzeigenschaften sehen lassen. Die Rede ist von Stroh!
In dieser Folge von SphereRaum Talk sprechen Raphael Tkacz und Markus Gerharz mit
Architekt Claus Fischer über den bislang hierzulande unterschätzten Baustoff. Fischer hat gemeinsam mit seinem Kompagnon Eckardt M.P. Dauck ein Trockenbau-Wandsystem entwickelt, dass die umweltschädlichen Gipskartonplatten ersetzen kann. Einige namhafte Architekten wie Max Dudler und Caspar Schmitz-Morkramer arbeiten bereits mit dem System von Stramen.Tec. Auch Bauministerin Clara Geywitz, Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber gehören zu den Befürwortern und Anfang des Jahres gab es sogar einen immobilienmanager.Award für Stramen.Tec.
Ein Gespräch über einen jahrtausende alten und zugleich innovativen Baustoff, seine überraschenden Eigenschaften und die Frage: Wie überwindet man die Hürden, damit er in Deutschland und Europa endlich mehr verbaut wird?
Bastian Vetter
Wenn Bestandsimmobilien die Königsklasse der Projektentwicklung sind, dann sind Sanierungen von Denkmalschutz-Immobilien so etwas wie die Super-League. Auf der einen Seite möchten die Behörden möglichst viel Substanz und Charakter der Gebäude bewahren, zugleich müssen zeitgemäße Klimaschutz-Standards eingehalten werden, Investoren erwarten eine attraktive Rendite und die Nutzer eine Immobilie mit besonderem Flair. Viel mehr Anspruch geht kaum.
In dieser Folge von SphereRaum Talk sprechen Raphael Tkacz und Markus Gerharz mit Bastian Vetter darüber, wie sich dieses Paket an Erwartungen in gebaute Realitäten umsetzen lässt – und was ein altes Gebäude eigentlich zum Denkmal macht. Der Geschäftsführer der dach.geschoss immobilien gruppe aus Mannheim erklärt, wie sich energetische Anforderungen im Denkmalschutz umsetzen lassen. Wie die Zusammenarbeit mit den Behörden klappt und wie Projektprozesse bei Denkmalschutz-Sanierungen aufgesetzt sein sollten.
Otto Konstantin Lindner & Tobias Oberdieck
Otto Konstantin Lindner und Tobias Oberdieck wollen gemeinsam Hospitality X das Hotel-Business neu denken. Ihre Idee: Gastlichkeit und Hotel mit anderen Branchen verknüpfen, Synergien und neue Partnerschaften bilden.
Erstes weithin sichtbares Zeugnis ist das Hochhaus The Zipper in Düsseldorf, in dem Katharina Beatriz Varga und Markus Gerharz die beiden Gründer in der 13.
Etage zum Podcast in einem der Hotel-Apartments getroffen haben. In der neuen Folge geht es um das spezielle Geschäftsmodell im The Zipper, in dem die beiden Gründer die Themen Hotel & Gesundheit miteinander verbinden.
Außerdem werfen sie gemeinsam einen Blick in den Maschinenraum, nämlich die digitalen Prozesse und die Plattform von Hospitality X.
Es geht um smarte Apartments, Meldescheine auf Papier und die nächsten Projekte des jungen Unternehmens. Eines ist bereits gestartet: das Parkhotel Hagenbeck in Hamburg.
Lorenz Nagel, Primus Developments
Als Achim Nagel und sein Unternehmen Primus Developments mit dem Holzmodulbau-Projekt ‚Woodie‘ erstmals für Aufsehen sorgten, ernteten sie dafür in der Immobilienwirtschaft vor allem eins: Kopfschütteln und Spott. Damit war allerdings schnell Schluss als das Woodie Preise einheimste und den Beweis erbrachte, dass mehrgeschossiger Holzbau mit Modulen nicht nur möglich ist, sondern auch konkurrenzfähig und architektonisch hochwertig sein kann.
Für die neue Folge unseres Immobilien-Podcast SphereRaumTalk haben Anna Sebeczek und Markus Gerharz mit Lorenz Nagel (primus Developments) gesprochen. Der Sohn des Gründers ist Architekt, hat schon bei Eicke Becker und bei Ingenhoven gearbeitet, und ist heute absoluter Holz-Enthusiast.
Mit dem Unternehmen seines Vaters beweist er, dass Holzmodulbau eine echte Alternative für die deutsche Immobilienwirtschaft sein kann – und selbst runde Bauten kein Nogo mehr sind. Zum Vorurteil, dass man mit Modulen immer nur die Platte 2.0 bauen kann, sagt er: ‚
Es ist viel mehr möglich als die Skeptiker denken.‘Außerdem verrät er im Podcast, ab wie viel Modulen auch die Banken für Modulbauten zu begeistern sind.
Sabine Georgi (ULI) & Jens Kreiterling (Landmarken AG)
Die Partnerschaft zwischen Investoren und Kommunen ist vielerorts im Krisenmodus. Auf der einen Seite ätzt die Kommune: „Immobilienunternehmen haben nur ihre Rendite im Blick.“ Auf der anderen Seite klagt der Investor: „Der Verwaltung fehlt das Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge.“
Das Urban Land Institute will die verhärteten Fronten aufweichen und wirbt mit einem Maßnahmenkatalog für ein besseres gemeinsames Wirken von Verwaltung und Immobilienwirtschaft.
Für die Premierenfolge unseres neuen Immobilien-Podcast SphereRaumTalk haben Anna Sebeczek und Markus Gerharz auf der Polis Convention mit Sabine Georgi (ULI) und Jens Kreiterling (Landmarken AG) gesprochen. Es ging um Lotsen im Verwaltungs-Dschungel, gegenseitiges Verständnis, neue und bekannte Instrumente und die Frage, wie die Erkenntnisse ihren Weg in die tägliche Praxis von Projektentwicklern und Kommunen finden.
Moderatoren:
Wiebke Becker
leitet den Bereich Key Account Management Architektur bei JUNG und pflegt
als Ansprechpartnerin in diesem Bereich seit vielen Jahren persönliche Kontakte
zu Architekt/innen, Innenarchitekt/innen und Planer/innen.
Natalie Bräuninger
verantwortet seit Januar 2025 die Programmleitung Immobilienwirtschaft/Architektur beim Rotonda Business Club. Die gelernte Architektin spezialisierte sich nach ihrem Studium in Stuttgart, Straßburg und Paris auf die Kommunikation von Architektur und Immobilienwirtschaft.
Anna Sebeczek
ist Key Account Managerin bei JUNG. Sie ist Ansprechpartnerin für Architekt/innen, Planer/innen sowie Projektentwickler/innen und verbindet durch persönliche Vernetzung Architektur und Immobilienwirtschaft.





